Cocoon

Bar Babette, Berlin

09.11.2017 | 20h - curated by Zohar Fraiman and Miriam Vlaming

A female solidary event

Exhibition | Performance | Catalog launch

 

Let‘s talk about art. And female solidarity. Das MalerinnenNetzWerk Berlin–Leipzig lädt ein, in der ›Bar Babette‹ gemeinsam zu feiern. 18 Künstlerinnen des Netzwerkes präsentieren für die Ausstellung neu produzierte Arbeiten und launchen den Katalog ›PAINTING XX‹, benannt nach der Kombination der weiblichen Geschlechtschromosomen. Cocoon vereint Aktion, Ausstellung, Book Launch, Performance, Malerei und Musik. Die Malerei und der Austausch über dieses Medium stehen im Mittelpunkt des Events. In ihren Arbeiten verhandeln die Künstlerinnen radikal und offensiv das Medium Malerei und die Darstellung des menschlichen Körpers und untersuchen aktuelle gesellschaftskritische und politische Themen sowie zwischenmenschliche Beziehungen. Nach der Hälfte der Ausstellungszeit entsteht in einer performativen Tausch-Aktion eine neue Show: Jede Künstlerin hat eine Tauschpartnerin. Zum selben Zeitpunkt werden die Arbeiten von zehn Künstlerinnen abgehängt und im Gegenzug Werke von zehn weiteren Künstlerinnen an die Wand gebracht. Dieses transformative Ausstellungskonzept steht für Solidarität und Synergien. Welche Handlungsräume ergeben sich in einer Welt, in der das Geschlechter- denken bei der Rezeption von Malerei immer noch in den Köpfen verankert ist? In der statt Kompetenz und Kunst immer noch Kleidung und Körper kommentiert wird? In der Frauen nicht nur in der gesamten Kunstgeschichte, sondern bis heute in Museen, Ausstellungshäusern und auf Messen unter- repräsentiert sind? In der die Auktionspreise für Werke von Frauen noch immer weit unter den Preisen für Arbeiten der männlichen Kollegen liegen? Wie lässt sich Malerei von Frauen in einem nach wie vor von Männern dominierten Raum positionieren? Das MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig steht für Kooperation, Vernetzung und intensiven Austausch. Im Zentrum stehen die Verknüpfungen in der Malereiszene und explizit zwischen den zwei Städten. Die Vereinigung von zwei losen Malerinnen-Netzwerken in Berlin und Leipzig führte Anfang 2015 zur Gründung. ›Die bessere Hälfte. Malerinnen aus Leipzig‹ in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, kuratiert von Dr. Barbara John und die Wanderausstellung ›Painting was a Lady‹, konzipiert von Heike Kelter, können als jeweilige Startpunkte gesehen werden. Das Netzwerk ist ein Kokon, ein Raum, in dem diskutiert wird und Neues entsteht, bevor es sich entpuppt und zeigt. Lasst uns heute Abend über Kunst sprechen. Über die Arbeiten der 18 Künstlerinnen, die hier vereint sind. Und lasst uns female solidarity feiern.

Lena Fliessbach [Text]

 

 

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Farbauftrag

HaL | Haus am Lützowplatz - Studiogalerie

23.06.-20.08.2017 - curated by Jaqueline Krickl

An exibition of the MNW with special guest:

Sophia Schama

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PAINTING XX

Kunsthalle Lüneburg

01.05.-28.05.2017 - curated by Enno Wallis

MNW and guests:

GL Brierley I Oda Jaune I Bénédicte Peyrat I Iris Schieferstein I Cornelia Schleime I Pia Stadtbäumer


entfesselt! Malerinnen der Gegenwart

Schloss Achberg

22.04.-30.07.2017 - curated by Martin Oswald

This exibition presents works from twelve members of the MNW in dialog with other international female contemporary artists:

Cecily Brown, Marlene Dumas, Xenia Hausner, Katharina Immekus, Christa Nähe, Cornelia Schleime

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Farbauftrag

HaL | Haus am Lützowplatz - Studiogalerie

curated by Jaqueline Krickl

An exibition of the MNW with special guest: Sophia Schama

Die Gruppenausstellung FARBAUFTRAG in der Studiogalerie im Haus am Lützowplatz fokussiert aktuelle Verhandlungen und Sujets der Gattung Malerei. Malweise, Konzept, Farbwahl und Duktus bestimmen die Gesamtwirkung und Ästhetik eines Bildes. Neben Wirkung und Wahrnehmung sind zudem die Genese eines Werkes und die Intention der Künstlerin zu reflektieren. FARBAUFTRAG verweist auf den Auftrag an die Kunst, auch Sichtweisen auf Gesellschaft und Gegenwart zur Disposition zu stellen und zeigt die unterschiedlichen Herangehensweisen, mittels derer die ausgewählten Künstlerinnen Farbe und Position bekennen.

Under Influence

Galerie Dukan

curated by Michaela Kühn

Diese Ausstellung zeigt Malerinnen des MNW im Dialog mit Künstlerinnen der Galerie Dukan: Nina Fowler (GB), Karine Rougier (FR), Alicia Paz (G), sowie der Super 8 Film ,,Unter weißen Tüchern’’ (1984) von Cornelia Schleime (Berlin) und ein Performance-Video von Eloise Fornieles (GB), Fotografien von Carina Linge (Leipzig) und Mia Boysen (Köln) und Skulpturen von Birgit Dieker (Berlin).

Die Werke der Ausstellung ,,under influence’’ reflektieren verschiedenste Einflüsse und erzählen von deren Auswirkungen auf die Schaffenden und ihre Kunst. Wie beeinflussen gesellschaftliche Zwänge, Leistungsdruck, Optimierungsdrang das Schaffen von Künstlerinnen? Welche Bedeutungsaufladung erfährt ein Werk durch die alltäglichen Einflüsse, denen Künstlerinnen ausgesetzt sind? Und in welchem Maße halten sie Einzug in das Bewusstsein des Betrachters?

Zu sehen ist eine spannende Bandbreite von Einflüssen mit denen sich die Künstlerinnen auseinandersetzen oder unter denen sie agieren. Doch anstatt peripherer Begegnungen trifft der Betrachter auf Werke mit metaphorischer Kraft, die sich von fragiler Andeutung bis hin zur brutalen Selbstinszenierung bewegen - kritische Bespiegelung trifft auf sexuelle Sehnsüchte und existenzielle Zerrissenheit. Das Befreiende ist eine gesunde Portion Ironie, die von vielen Werken aus geht und somit einen Geschlechter übergreifenden Zugang zu der Ausstellung ebnet.

 

Blanke Teile  

organized by Kathrin Landa and Alex Tennigkeit

Die Ausstellung "Blanke Teile" beschäftigte sich mit jeglicher Form von Nacktheit bzw. Blöße. Sei diese bezogen auf den menschlichen Körper, die Tier- und Pflanzenwelt oder, im übertragenen Sinn, auf die menschliche Psyche. Die Werke spiegelten gesellschaftliche Tabus (und Verletzungen) wider und zeigten, dass "Entblößung" auch zum "Akt der Befreiung" werden kann.

Die Situation des Ausstellungsraums Schau Fenster war, wie der Name bereits sagt, der einer totalen Sichtbarkeit von außen. Dadurch entstand eine Korrelation zwischen dem Raum und den Werken zum Thema Nacktheit.

The exhibition „Blanke Teile“ (“Bare Parts”) explored the subject of nakedness/nudity or bareness in any shape or form. Be it in relation to the human body, the world of plants and animals, or in a transferred sense the human mind (psyche). The works mirrored society’s taboos (and injuries) and showed how the "act of (bare) disrobement’" can also become an "act of liberation".

The situation of the exhibition space Schau Fenster Gallery was, as the name suggests, one of total visibility from outside. As a result a correlation between the space and the exhibits was established responding to the theme of nakedness/nudity.

Into the Neon Light

organized by Kathrin Landa and Alex Tennigkeit

In seiner ersten Ausstellung "Into the neon light" stellte sich das MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig der Öffentlichkeit vor. Eines der zentralen Themen des Netzwerks ist die Frage, wie sich Malerei von Frauen besser positionieren lässt, in einem nach wie vor von Männern dominierten Feld. In diesem Sinne warf "Into the neon light" ein Schlaglicht auf das Werk der Malerinnen, out of the dark!

 

In it's first exhibition "Into the Neon Light" the Women Painters' Network Berlin-Leipzig announced itself to the public. One of the central themes of the network is the question of how women’s painting can be positioned better within a field still dominated by men. In this respect "Into the Neon Light" thrown a floodlight onto the work of the female painters, out of the dark!